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HAMBURG IM FILM (im Abaton-Kino)

Programm im Herbst 2016/Frühjahr 2017:

Sonntag, 30. April 2017, 11 Uhr:

Das Filmmuseum Bendestorf und seine Schätze

Für Anfang 2017 ist die Eröffnung des Filmmuseums im Landkreis Harburg in seinen neuen Räumlichkeiten auf dem ehemaligen Gelände der Atelierbetriebe Bendestorf vorgesehen. Aus diesm Anlass schilder Walfried Malleskat vom Filmmuseum Bendestorf mit Filmausschitten und Dokumentarfilmaufnahmen die vielschichtige Entwicklung dieses Produktionsstandortes seit 1947: Von der legendären "Sünderin" mit Hildegard Knef bis zur Kriegsfilm-Groteske "Wie ich den Krieg gewann" mit John Lennon Ende der 1960er Jahre.

Sonntag, 26. März 2017, 11 Uhr:

Hamburg-Filme - neu entdeckt in Bremen

Immer wieder finden sind in auswärtigen Archiven alte Filme mit Bezg zu Hamburg. Der Leiter des Landesfilmarchivs in Bremen, Daniel Tignr, stellt seine Sammlung vor und zeigt zum ersten Mal einige besondere Fundstücke, darunter Impressionen von sogenannten Völkerschauen in Hagenbecks Tierpark in den 1930er Jahren, diverse eindrückliche Hafen- und Schiffsszenen sowie Aufnahmen aus den letzten Tagen der Köhlbrandfähren, die als dampfbetriebene Trajekschiffe für den Eisenbahnverkehr ein technischs Wunderwerk darstellten.

Sonntag, 26. Februar 2017, 11 Uhr:

Hamburg an der Umleitung

Nach dem Wiederaufbau der kriegszerstörten Stadt blieb Hamburg auch in den 1960er Jahren eine Riesenbaustelle. Die SPD nutzte 1961 für ihren Wahlkampf einen neuen "Aufbauplan", der breite Straßen, Einkaufzentren, Großwohnsiedlungen und eine neue Geschäftsstadt vorsah. Die historischen Filmdokumente lassen die Zeit des Aufbruchs und des Umbruchs nacherleben, indem sie Abriss und Neubau gegenüberstellen. Durch das Programm führt Dr. Joachim Paschen.

Sonntag, 22. Januar 2017, 11 Uhr:

Hamburg und seine Fische/r

Hamburg ist Deutschlands Metropole der Fischereiwirtschaft, auch wenn hier die Zeit der großen Fischfangflotten vorbei ist. Grund genug, mit historischen Filmaufnahmen an die Küsten- und Hochseefischerei sowie die Vermarktung und die Verarbeitung der Fische zu erinnern. Durch das Programm führt Dr. Joachim Paschen.

Sonntag, 11. Dezember 2016, 11 Uhr:

"Vergessen Sie's!" - Ein Hamburg-Krimi im Müll-Milieu

Drehort Hamburg 1987: Der diesige Novembertag ist nicht Nowaks Tag. Dem Taxifahrer kommt es so vor, als ob eine Leich in einer Mülltonne abtransportiert wird. Dabei wollte er doch nur seinem Sohn Timmy den Teddy zurückbringen, den er nach seinem Wochenend-Besuch beim Scheidungsvater vergessen hatte ... Plötzlich wimmelt er von orangefarbenen Müllfahrzeugen. Und seine Frau glaubt auch noch, dass er Timmy entführt hat ... Ein eindrucksvoller Film aus dem Hamburg vor 30 Jahren aus ungewöhnlicher Perspektive. Der Film wurde von der Kulturellen Filmförderung Hamburg unterstützt und vom ZDF in Rahmen des "Kleinen Fernsehspiels" gezeigt. Regisseur Cay Wesnigk berichtet im Gespräch mit Dr. Joachim Paschen über die Dreharbeiten in Hamburg. 
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Programm im Herbst 2015/Frühjahr 2016:

 

Sonntag, 1. Mai 2016, 11 Uhr:

Hamburg und der 1. Mai

Eine kleine Geschichte der Maifeiern in Hamburg: Filme, Bilder, Plakate und Reportagen zeigen, wie sich der einstige "Kampftag der Arbeiterklasse" entwickelt hat. Mit einer Einführung von Dr. Joachim Paschen.

 

NEUER ZUSATZTERMIN: Sonntag, 10. April 2016, 11 Uhr:

Hamburg in Farbe (Wiederholung des Programms von Januar 2016)

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, Farbfilme aus einer Zeit zu sehen, die man sonst nur schwarzweiß erinnert. In der letzten Zeit sind weitere solche Filme aus den Jahren von 1935 bis 1952 aufgetaucht, die Hamburg von einer ungewöhnlichen Seite zeigen. Es sind keine Propaganda-, sondern Amateurfilme, die ein unverstelltes Bild der Vor- und die Nachkriegszeit vermitteln. Auf vielfachen Wunsch wird auch der schwedische Film über die Situation der Hamburger Jugend 1948/49 vorgeführt. Konstantin von zur Mühlen und Joachim Paschen erläutern die Filme fachkundig. DIE ERSTE MATINEE MIT DIESEM PROGRAMM AM 24. JANUAR 2016 WAR BEREITS INNERHALB KURZER ZEIT AUSVERKAUFT UND WIRD DAHER NOCH EINMAL WIEDERHOLT!

 

Sonntag 20. März 2016, 11 Uhr:

Hamburg und sein Müll

Vom Ascheimer zur Mülltonne: Die Abfallentsorgung hat eine lange Geschichte in Hamburg, die in Bildern und Film festgehalten wurde. Im Gespräch mit Andree Möller von der Pressestelle der Stadtreinigung Hamburg wird gezeigt, wie in den letzten Jahren Müll gesammelt, getrennt und verbrannt wurde. 

 

ACHTUNG: DIE FILMMATINEE UM 15 UHR AM 21.02.2016 FINDET IM MAGAZIN-KINO (WINTERHUDE) STATT!

Sonntag, 21. Februar 2016, 15 Uhr:

Dokumentarfilm DIE PAMIR (1959) von Heinrich Klemme

Die legendäre Windjammer-Kino-Doku von 1959 wieder auf großer Leinwand (Regie: Heinrich Klemme, Kamera: Willy Peter Bloch). Die 1905 bei Blohm & Voss in Hamburg gebaute Viermastbark "Pamir" war eines der letzten großen, frachttragenden Segelschiffe. Die Aufnahmen dieser Dokumentation stammen aus dem Jahr 1952 und zeigen das harte Leben der Besatzung an Bord. Ihr tragisches Ende fand die Pamir wenige Jahre später in einem tropischen Wirbelsturm, wobei 80 Seeleute den Tod fanden. Gezeigt wird neben dem Hauptfilm auch historisches Zusatz-Filmmaterial (Gesamtlänge der Veranstaltung: ca. 120 Min.). Rolling home: Im Foyer gibt es den berüchtigten MAGAZIN Glühwein oder einen Pott heißen Kaffee!

 

Sonntag, 21. Februar 2016, 11 Uhr:

Drehort Hamburg - die Hansestadt als Filmmetropole

Die dritte aktualisierte und komplett neu bebilderte Auflage des bekannten Standardwerkes "Filmstadt Hamburg" von Michael Töteberg wird im April 2016 im VSA-Verlag erschienen. Anhand einiger Ausschnitte von in Hamburg gedrehten Filmklassikern soll an die wechselvolle Geschichte der Stadt als Filmlocation erinnert werden. Auch Kurioses wird gezeigt: So kommt die Reeperbahn und das Café Keese auf einmal in einem Bollywood-Film vor, der Mitte der 1970er Jahre entstand und eigentlich in Paris spielt. Aufwendige Außendrehs in der Stadt belegen die Bedeutung Hamburgs als eine der wichtigsten Produktionsstätten der deutschen Filmwirtschaft. Im Gespräch mit Volker Reißmann stellt der Autor mit diesen Filmausschnitten sein Buch persönlich vor.

 

Sonntag, 24. Januar 2016, 11 Uhr:

Hamburg in Farbe

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, Farbfilme aus einer Zeit zu sehen, die man sonst nur schwarzweiß erinnert. In der letzten Zeit sind weitere solcher Filme aus den Jahren 1935 bis 1952 aufgetaucht, die Hamburg von einer ungewöhnlichen Seite zeigen. Es sind keine Propaganda-, sondern Amateurfilme, die ein unverstelltes Bild über die Vor- und die Nachkriegszeit vermitteln. Auf vielfachen Wunsch wird auch der schwedische Film über die Situation der Hamburger Jugend 1948/49 vorgeführt. Konstantin von zur Mühlen und Joachim Paschen erläutern die Filme fachkundig.

 

Sonntag, 13. Dezember 2015, 11 Uhr:

Wiederentdeckter Hamburg-Spielfilm "Konsul Strotthoff"

Der 1954 uraufgeführte Spielfilm unter der Regie von Erich Engel entstand und spielt größtenteils in Hamburg: Ein überaus charmanter Konsul (Willy Birgel) reist nach Salzburg und erhält von der reizenden Musikstudentin Marianne (Inge Egger) eine Stadtführung. Die junge Frau und der alte Mann verleben einen romantischen Tag, aber trennen sich ohne jede weitere Verabredung. Mariannes Freund wird etwas später als Dirigent an die Hamburger Staatsoper verpflichtet. Sie folgt ihm und trifft in Hamburg natürlich wieder auf den Konsul. Marianne muss sich entscheiden zwischen dem weltgewandten älteren und dem spröden jungen Mann. Großmütig verzichtet die Konsul! Marianne und ihr Freund haben großen Erfolg mit der Neuinszenierung von Webers Freischütz, und Marianne erkennt, dass sie nur den jungen Mann wirklich liebt. Volker Reißmann berichtet vorab mit einigen Fotos von den Dreharbeiten darüber, wie dieser Film, der seit seiner Uraufführung vor gut 60 Jahren kaum noch zu sehen war und somit eine echte Wiederentdeckung darstellt, hergestellt wurde.

 

Programm im Herbst 2014/Frühjahr 2015:

 

Sonntag, 29. März 2015, 11 Uhr:

Die Hamburger und ihre Reisen

Bereits in den 1930er Jahren haben Filmamateure sehr gerne ihre Ferien filmisch festgehalten, erstaunlicherweise zuweilen schon in Farbe. Es geht nach Sylt, Madeira, Teneriffa, Norwegen, in die Berge und an die See, ins Alte Land und nach Friedrichsruh. Die privaten Aufnahmen geben einen tiefen Einblick in das Alltagsleben vor dem Krieg. Das Programm mit neu entdeckten Farbfilmen wird erläutert von Dr. Joachim Paschen.

 

Sonntag, 3. Mai 2015, 15 Uhr:

Hamburg vor 70 Jahren: HOPPLA, WIR LEBEN!

Nicht Elend und Verzweiflung, sondern Hoffnung und Neubeginn stehen im Mittelpunkt dieses Programms: Es sind Filme aus den Monaten nach dem Kriegsende zu sehen, die zeifgen, wie alle anpacken und sich bemühen, dass es wieder aufwärts geht. Die Filme werden eingeordnet und kommentiert von Joachim Paschen.

 

Sonntag, 22. Februar 2015, 11 Uhr:

Hamburg und sein Abwasser

Ebenso wichtig wie Wasserversorgung ist die Wasserentsorgung: Zusammen mit dem Wasserforum von Hamburg Wasser wird gezeigt, wie tief unten in den Sielen Regen und Schmutzwasser sich sammeln und dann an entlegenen Orten gereinigt werden.

 

Freitag, 16. Januar, 2015 18 Uhr (Wiederholung: Sonntag, 18. Januar 2015, 11 Uhr):

Hamburg vor 30 Jahren: Das private Fernsehen geht auf Sendung

Am 1. Januar 1985 wurde von eilig angemieteten Büroräumen in der City Nord die erste Ausgabe von "Aktuell Presse Fernsehen" ausgestrahlt. In den Anfangsjahren gehörten die Anchorman Armin Halle und Marina Ruperti zu den markanten Gesichtern des Senders, aus dem später "Sat.1" hervorging. Alles sollte ganz anders und viel lockerer sein, als bei den etablierten Anstalten - doch das erwies sich als nicht so einfach wie ursprünglich gedacht. Im Mittelpunkt steht eine ausführliche Dokumentation über die Vorgeschichte dieses neuartigen Senders und seiner Nachrichtenpräsentation: Filmemacher Hans-Jürgen Börner wird zusammen mit Zeitzeugen ihre Entstehung erläutern.

 

Sonntag, 14. Dezember 2014, 11 Uhr:

Zum Abschluss des diesjährigen Matinee-Programms wird wieder ein Spielfilm gezeigt, der von einem in Hamburg geborenen Regiseur stammt bzw. dessen Handlung in der Hansestadt spielt.

Der Titel wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. 

 

Sonntag, 23. November 201, 11 Uhr:

Hommage für Gyula Trebitsch (II): Präsentation einer neue Biografie

Michael Töteberg und Volker Reißmann stellen ihre gerade bei Ellert & Richter in der Reihe "Hamburger Köpfe" erschienene Biografie vor: Sie geben einen kleinen Streifzug mit Filmausschnitten, Standbildern und anderen Dokumenten einen Einblick in sein Schaffen und Wirken; dabei werfen Sie erstmals auch einen Blick auf seine Zeit als Produktionsleiter beim Ableger der Ufa in Budapest in den 1930er Jahren.

 

Montag, 3. November 2014, 17 Uhr:

Hommage für Gyula Trebitsch (I): Spielfilm "Der Hauptmann von Köpenick" (1956)

Der Spielfilm von Helmut Käutner entstand nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carl Zuckmeyer: Der Schuster Wilhelm Voigt ist 1906 ein wenig auf die schiefe Bahn geraten und hat wegen kleinerer Verfehlungen viele Jahre im Gefängnis gesessen. Nach seiner Entlassung will er eigentlich nun ein ehrliches Leben führen, doch einen dafür notwendigen Pass hat er nicht. Nach erfolglosen Bemühungen kommt ihm eine Idee: Bei einem Trödler erwirbt er eine alte Hauptmanns-Uniform, deren Ausstrahlung und Magie er sich zu Nutze macht. Mit einem kleinen Trupp Soldaten, der ihm zufällig über den Weg läuft, besetzt er kurzerhand das Rathaus von Köpenick und versucht nun, die Dinge auf eine Art zu regeln.

Zum 100 Geburtstag des 2005 verstorbenen Hamburger Erfolgsproduzenten Gyula Trebitsch zeigt das ABATON noch einmal den Filmklassiker, der es 1957 sogar zu einer Oscar-Nominierung brachte: Heinz Rühmann brilliert in der Paraderolle als verschmitzter Unglücksrabe im Berlin der Kaiserzeit. Michael Töteberg und Volker Reißmann führen in den Film ein und zeigen dabei erstmals auch seltene Fotos von den Dreharbeiten 1956 am Schlump in Hamburg.

 

Sonntag, 2. November 2014, 11 Uhr:

Hamburg und der Erste Weltkrieg

Zum Abschluss der Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe zur Kriegspropaganda werden Film-Beispiel gezeigt, die damals auch in Hamburg zu sehen waren: eine Wochenschau, ein Werbefilm für eine Kriegsanleihe, Beispiele aus dem Seekrieg (u.a. der Untergang eines Dreimastschoners) sowie Aufnahmen von der Westfront. Die Filme werden sachkundig von Joachim Paschen eingeleitet.

 

 

Das Programm im Frühjahr 2014 [bereits gelaufen]

 

Sonntag, 25. April 2014:

Hamburgs Grün

In diesem Jahr blickt die Hamburger Grünverwaltung auf ihre 100-jährige Geschichte zurück und auch die beiden großen Hamburger Parkanlagen, der Altonaer Volkspark und der Stadtpark in Winterhude bestehen seit genau 100 Jahren. Aus diesem Anlass erscheint ein Sonderheft der Stadtillustrierten SZENE HAMBURG. Zunächst werden neben historischen Fotoaufnahmen zwei Kurzfilme aus der Geschichte des Stadtparks gezeigt, bevor dann einige filmische Streiflichter an die Internationalen Gartenbauausstellungen 1953, 1963 und 1973 in Hamburg erinnern. Zum Abschluss des Programms wird der Kurzfilm "Menschen im Park" von Dr. Werner Lütje (Kamera: Wolfgang Fischer) gezeigt, der 1965 in Planten un Blomen gedreht wurde und sogar als regulärer Beiprogrammfilme im gleichen Jahr in den Hamburger Kinos zu sehen war. SZENE-Redakteur Jörg Schöning und Volker Reißmann führen durch das Programm und stellen auch einige Autoren und ihre Beiträge aus dem SZENE-Sonderheft "100 Jahre Stadtgrün" vor.

 

Sonntag, 30. März 2014:

Die Elbe als Verkehrsstraße

Seit Jahrhunderten sorgte sich Hamburg um seinen Zugang zu den Weltmeeren: Zunächst war die Admiralität, seit 1814 die Schiffahrts- und Hafendirektion, die bereits zwei Jahre später die erste Elbe I in der Mündung platzierte, wo heute nur noch eine Leuchttonne blinkt. Mit der Dampfschiffahrt begann die Befeuerung der Wasserstra0e, damit sie auch nachts befahren werden konnte, und die Vertiefung, eine Entwicklung, die bis heute anhält. Verantwortlich für den sicheren Verkehr sind heute die Hamburg Port Authority sowie die beiden Wasser- und Schiffahrtsämter des Bundes in Hamburg und Cuxhaven. Erleben Sie historische (Film-)Fahrten auf der Elbe, vorgestellt und erläutert von Michael Weigt.

 

Sonntag, 23. Februar 2014, 11 Uhr:

Hamburg und sein Wasser

Woher kommt unser Trinkwasser? Wohin fließen unsere Abwässer? Nach dem Großen Brand 1842 wurde in Hamburg die erste zentrale Wasserver- und -entsorgung einer Großstadt auf dem europäischen Kontinent geplant und verwirklicht. Vor 90 Jahren, 1924 wurde die "Stadtwasserkunst" in die Hamburger Wasserwerke umgewandelt, die damals mehr als eine Million Menschen über 1000 Kilometer Leitungen mit Trinkwasser versorgte. In den folgenden Jahrzehnten verdoppelte sich das Versorgungsgebiet. Joachim Paschen ruft mit historischen Bildern und Filmen in Erinnerung, was in den letzten 170 Jahren geleistet wurde, um die Hamburger mit frischem Wasser zu versorgen.

 

Sonntag, 19. Januar 2014:

Buchvorstellung "Der Farbfilm marschiert!" von Dirk Alt (mit Filmbeispielen)

Farbige Spiefilme aus der NS-Zeit, entstanden mit Wettbewerb mit Hollywood, sind gut bekannt: kaum bekannt sind die kürzeren Kultur- und Zeichentrickfilm sowie Wochenschau-Beiträge in Agfacolor, die ihre propagandistische Wirkung durch die Farbe erzielen sollten. Der Historiker Dirk Alt hat insgesamt 705 Farbfilme erkundet. Im Rahmen der Buchvorstellung werden vom Autor insgesamt acht interessante Beispiele gezeigt, darunter Propagandafilme über das Erntedankfest auf dem Bückeberg und einen Reichsparteitag, einen Film zur Mülltrennung sowie eine Dokumentation über eine Tagung der NS-Organisation "Kraft durch Freude" 1938 in Hamburg.

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Das Programm 2013 

 

Sonntag, 8. Dezember 2013:
Aus den Anfängen der Flimmerkiste

Wie entwickelte sich das deutsche Nachkriegsfernsehen Anfang der 1950er Jahre in Hamburg? Anhand von ausgewählten Fotos aus dem Bestand des Staatsarchivs und des Vereins Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V. wird diese Entwicklung von Volker Reißmann geschildert, verbunden mit kurzen Berichten und Filmausschnitten, u.a. das erste ausgestahlte Testsignal von 1950/51, ein Kurzfilm über die Synchonisation und das Einsprechen von Texten für Kurz- und Werbefilme bei der Alsterfilm in Ohlstedt. Zu sehen sein wird auch ein Ausschnitt aus einem Kurzfilm von Jürgen Roland über seinen "V-Mann" bei der Polizei, Kriminaldirektor Carl Breuer, aus dem Jahre 1954.

 

Sonntag, 21. April 2013: "Grenzfall Bacall"

Ende 1957 nahm das deutsche Fernsehen kurzfristig das im Auftrag des Nordwestdeutschen Fernsehverbandes von Heinrich Klemme produzierte Fernsehspiel "Grenzfall Bacall" aus dem Programm. Die Vermischung eines Bergwerkunglückes mit der NS-Vergangenheit erregte Anstoß bei maßgeblichen Kreisen, so dass die ARD in die Knie ging. Aus Anlass der Kinouraufführung wird anhand wiederentdeckter Dokumente aus dem Staatsarchiv Hamburg gezeigt, wie es zur Absetzung kam.

Sonntag, 24. März 2013: Hamburg und seine Feuerwehr

Seit 140 Jahren gibt es in Hamburg eine Berufsfeuerwehr; sie wurde genau 30 Jahre nach dem großen Hamburger Brand von 1842 gegründet. Anfang gehörten 48 Feuerwehrleute dazu; heute sind es mehr als 2500 Beamte. Die Freiwilligen Feuerwehren stellen überdies die gleiche Zahl an Rettungskräften. Hamburgs Feuerwehr gehört zu den größten und modernsten in Europa. In Erinnerung geblieben sind spektakuläre Einsätze (z.B. der Brand des Michels 1906, Katatrophen wie der Feuersturm vpn 1943 und die große Flut von 1962). Der filmische Rückblick zeigt die "normale" Arbeit aus der Zeit von 1920 bis 1960. Vorgestellt und erläutert werden die Filme von Michael Weigt und Manfred Gihl vom Verein Hamburger Feuerwehr Historiker.  

Montag, 4. Februar 2013, 17 Uhr, und Sonntag, 24. Februar 2013, 11 Uhr (Wiederholung): 

Hamburg zwischen Hindenburg und Hitler (Buchvorstellung)

Genau vor 80 Jahren hat Reichspräsident Hindenburg Hitler, den Führer der NSDAP, zum Reichskanzler ernannt. Damit war das Ende der 14 Jahre zuvor gegründeten Weimarer Republik besiegelt. Wie vollzog sich der Machtwechsel im Frühjahr 1933 in Hamburg? Halb Hamburg zählte damals zum Gefolge der beiden Arbeiterparteien SPD und KPD, die den Nazis den Kampf angesagt hatten. Warum ging dieser Kampf verloren? Wie konnte Hitler die letzte rote Festung zu Fall bringen? Joachim Paschen stellt sein gerade in der Edition Temmen erschienenes Buch zur Geschichte des Übergangs von der Demokratie zur Dikaktur mit Filmen, Bildern und Leseproben vor. 

20. Januar 2013: Hamburg zwischen Kaiser Wilhelm und Friedrich Ebert

Vor hundert Jahren hatte Hamburg große Pläne: Die Welthafenstadt sah sich an dritter Stelle hinter London und New York. Dann kamen der erste Weltkrieg, die deutsche Niederlage, die sozialistische Revolution und die blutigen Auseinandersetzungen auf den Strassen. Mit Filmen, Bildern und Geschichten schildert Joachim Paschen den Umbruch zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik.

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Das Programm 2012

 

29. April 2012: Hamburgs Hafen zwischen den Kriegen

Steigen Sie ein zu einer historischen Hafenrundfahrt, die in die schwierigen Jahre von 1919 und 1939 führt. Mit Filmen und Bildern wird gezeigt, wie sich Hamburg nach dem Verlust fast aller Schiffe erneut zum Welthafen entwickelt. Eine vergangene Welt wird wieder lebendig. Kaiarbeiter löschen und beladen große Frachtschiffe. , Werftarbeiter hämmern und nieten auf den Helligen, Passagiere winken und verabschieden zu kleiner Fahrt nach Helgoland und großer Fahrt über den Atlantik.

Gezeigt werden:

"Weltstraße See - Welthafen Hamburg" (1938)                                                                        

Die Schiffstaufe der 'Patria' nutzt Walter Ruttmann für die Vorstellung des 'zu neuer Weltgeltung' aufgestiegenen Hafens, der seinen 750. Geburtstag feiert                                                   

"Stapellauf  der 'Vaterland"' (1913)

Das größte Passagierschiff der Hapag wird zur Kriegsbeute der Amerikaner

"Hamburg - die Welthafenstadt des Nordens" (1924)

Der Kulturfilmer Hans Cürlis stellt die deutsche Nordseeküste vor

"Mit der 'Cap Arcona' nach Südamerika" (1927/28)

Nach der Fertigstellung bei Blohm & Voss heißt es: Leinen los nach Rio de Janeiro!

"Hinaus aufs Meer" (1930)

Die Hapag bietet Wochenendfahrten ins Nordmeer

"Bilder aus dem Hamburger Hafen" (1932)

Hafenrundfahrt an Barkassen, Seglern, Schleppern und Dampfern vorbei

"Arbeit im Hafen" (1937)

Willi Beutler wirbt für Berufe beim Warenumschlag am Kai und im Lagerschuppen

"Eine Hafenrundfahrt" (1937)

Hamburg zeigt sich wieder als 'Deutschlands Tor zur Welt'

"Hafen" (1938)

Nach einer Idee von Rudolf Kinnau zeigt Wolf Hart, wie sich ein junger Mann aus Finkenwerder den Traum, Kapitän auf einem Schiff zu sein, erfüllt.

Die Fotographien stammen aus Landesbildarchiv und dem Speicherstadtmuseum.

Durch das Programm führen Dr. Joachim Paschen und Henning Rademacher.

 

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Das Programm für 2010/11

26. September 2010: Gerhard Jagow präsentiert Reisefilme von Hamburger Amateurfilmern

Gerhard Jagow zeigt neue und alte Filme, die belegen, mit welchen Einfaltsreichtum die Filmemacher zu Werke gegangen sind. (bereits gelaufen)

22. Oktober 2010: Buchpräsentation: "Wenn Hamburg brennt, brennt die Welt"

Dr. Joachim Paschen stellt sein neues Buch zur Revolution 1923 in Hamburg vor, mit vielen bisher unbekannten Fotos und einzelnen Filmausschnitten. (bereits gelaufen) 

28. November 2010: "Mach dir ein paar schöne Stunden, geh´ ins Kino" - Geschichte der Hamburger Lichtspieltheater

Anläßlich des 40. Geburtstags des Abaton-Kino wiederholen die beiden Autoren des Hamburger Kinobuches, Michael Töteberg und Volker Reißmann, noch einmal ihre Präsentation von 2008, ergänzt durch einige neue Filmausschnitte. (bereits gelaufen)

5. Dezember 2010: Hamburg im Spielfilm: "Die Eingeschlossenen (von Altona)"

In Cooperation mit dem Cinegraph wird noch einmal der auf dem diesjährigen Cinefest gezeigte Spielfilm "Die Eingeschlossenen" von Vittorio de Sica aus dem Jahre 1963 gezeigt, eingeleitet durch Michael Töteberg, der sich mit der schwierigen Rezeption und den diversen Kürzungen und FSK-Schnittauflagen der seinerzeit umstrittenen Verfilmung eines Theaterstücks von Jean-Paul Satré befasst. (bereits gelaufen) 

31. Januar 2010: Die Widerständigen

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages wird in Kooperation mit der Hamburgischen Bürgerschaft ein Dokumentarfilm über die "Weiße Rose" gezeigt; vorab hat der Kurzfilm "Die Weiße Rose in Hamburg" Premieren. (bereits gelaufen)

24. Januar 2010: Hamburg und seine PRO

Joachim Paschen zeigt dokumentarische Filme aus der 99jährigen Geschichte der genossenschaftlichen Produktion für den "Konsum" des Proletariats. Die Zentrale der GEG mit zahlreichen Fabriken befand sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Hamburg; sie hat in den 1920er und frühen 1930er Jahren von den Vera-Filmwerken zahlreiche Filme herstellen lassen. Aus den 1950er und 1960er Jahren sind auch viele Werbefilme überliefert. (bereits gelaufen)

28. Februar: Hamburg und seine Schulreformen

Aus aktuellem Anlass: Michael Weigt zeigt Beispiele von Änderungen in Hamburger Schulen seit Anfang der 1950er Jahre. (bereits gelaufen)

28. März 2010: Ein Hamburger unter Tage

Der bekannte Hamburger Kultur-, Dokumentar- und Industriefilm-Regisseur Bodo Menck hat in den 1950er Jahren mehrere Film für die Bergbau-Berufsgenossenschaft in Bochum gedreht: Damals als Lehrfilme gedacht, geben sie heute einen eindrucksvollen Einblick in die versunkene und fast vergessene Welt des Ruhrreviers. (bereits gelaufen)

25. April 2010: Hamburg und seine Segelschiffe

Zum bevorstehenden 821. Hafengeburtstag wird an die große Geschichte der Segelschiffahrt erinnert, die auch heute noch nicht vorbei ist. (bereits gelaufen)

30. Mai 2010: "Die schöne Lügnerin"

Ein historisches Gemälde aus der Zeit, als der Wiener Kongress tanzte: Eine aufwändige Produktion der Hamburger Real-Film von 1959 mit Romy Schneider unter der Regie von Axel von Ambesser. Einführung: Michael Töteberg (bereits gelaufen)

26. April 2009: Präsentation von Preisträgern aus Amateurfilmwettbewerben

Gerhard Jagow stellt preisgekrönte Werke in Anwesenheit der Filmautoren vor

31. Mai 2009: Eine Matinee in Anwesenheit der Hamburger Schauspielerin Gisela Trowe

Gezeigt werden Kostproben aus dem langjährigen Schaffen der Schauspielerin

20. September 2009: Hamburger Filmemacher sehen ihre Stadt

Gerhard Jagow stellt Werke von Mitgliedern des Hamburger-Film-Clubs vor

25. Oktober 2009: Historische Polizeifilme (I)

Joachim Paschen zeigt zusammen mit dem Polizeimuseum Hamburg neben einigen bekannten Werken wie "01 greift ein" auch bislang unbekannte Filme aus der Geschichte der Hamburger Polizei.

29. November 2009: Historische Polizeifilme (II)

Fortsetzung der Werkschau mit Polizeifilmen.

13. Dezember 2009: Zum Abschluss des diesjährigen Matinee-Programmes wird wieder ein Spielfilm gezeigt, der in Hamburg gedreht wurde bzw. von einem Hamburger Regisseur oder in der Hansestadt ansässigen Produzenten stammt 

 

 

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Bereits gelaufen sind 2008:

 

 

12. Oktober 2008:
Hamburg fährt zur See

Gerhard Jagow stellt Kurzfilme von Mitgliedern des Hamburger Film-Clubs mit maritimen Bezügen vor

 

2. November 2008:

Sonntagmorgen in St. Pauli

Der Kurzfilm von 1965 wird aus Anlass der Veröffentlichung eines Bildbandes von Michael Fackelmann über das Vergnügungsviertel in den frühen 1960er Jahren gezeigt. Bei Heymann am Eppendorfer Baum sind die Bilder im Großformat zu sehen.

 

9. November 2008 (ACHTUNG: Beginn erst 15 Uhr !!!):

Hamburg vor 90 Jahren: "Frieden, Freiheit, Brot!"

Dr. Joachim Paschen erinnert mit Bildern, texten und Filmen an die Revolution von 1918/19 und stellt sein neuestes Buch über diese aufregende Zeit vor.

 

23. November: Hamburg maritim

Ein buntes Programm mit historischen Kurzfilmen aus dem Filmarchiv unseres Vereins, die ebenfalls Bezüge zum Thema Seefahrt besitzen

 

14. Dezember 2008

"Lockende Gefahr"

Wiederaufführung dieses in Hamburg gedrehten Spielfilmes von 1950/51 - ein Fischer aus Altona (gespielt vom späteren TATORT-Kommissar Trimmel, Walter Richter) geht zusammen mit einem kleinen Jungen auf große Fahrt. Es werden Zeitzeugen anwesend sein, die von den damaligen Dreharbeiten  in Hamburg berichten werden.

 

In Zusammenarbeit mit dem Verein für Hamburgische Geschichte fand zudem im Lorichssaal des Staatsarchivs, Kattunbleiche 19, 22041 Hamburg-Wandsbek, statt:

3. Dezember 2008 um 18 Uhr (Mittwoch)

Heiner Ross stellt

Dokumentarfilme zum Thema "Re-Education"

im Nachkriegsdeutschland vor

Die Kurzfilme zeigen höchst anschaulich, wie nach 1945 den Deutschen unter Regie der westlichen Besatzungsmächte die "Demokratie" nahegebracht wurde. Heiner Ross, langjähriger Leiter des Metropolis-Kinos, hat das Verdienst, dieses zeitgeschichtliche bedeutsame Filmmaterial wieder aufgespürt und damit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben.

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei 


 

20. Januar 2008: Hamburg im Wahlfieber

Götz Gerhardt/Joachim Paschen/Michael Weigt stimmen mit historischen Beiträgen auf die aktuelle Bürgerschaftswahl ein

 

24. Februar 2008:

Hamburg vor 40 Jahren: Studentenunruhen

Götz Gerhardt/Joachim Paschen/Michael Weigt geben einen
Rückblick

 

 

30. März 2008: 

Hamburg vor 40 Jahren: Studentenunruhen

 

Götz Gerhardt/Joachim Paschen/Michael Weigt geben einen Rückblick.

 

20. April 2008:

Hamburg im Rückblick

Gerhard Jagow vom Bund Deutscher Filmautoren zeigt, wie sich Michael Reinhardt, Gaby Harms u.a. an die Vergangenheit erinnern.

 

 
 

 

 

 

Bereits im Jahr 2007 gelaufene Sonntagsmatineen:

      

    

22. Januar 2007, 11 Uhr 

Hamburger Filmemacher: Adalbert Baltes (1916-1992) - Die Stadt und ihre Umgebung im Breitwandformat

Der bekannte Kultur- und Werbefilmer arbeitete seit Ende der 1940er Jahre in Hamburg. Er interessierte sich besonders für neue Filmtechniken und arbeitete als einer der ersten Filmemacher mit einer CinemaScope-Kamera in der Hansestadt, mit der er einige auch noch aus heutiger Sicht interessante Breitwandfilme schuf. Gezeigt werden sollen unter anderem folgende Werke aus dem Schaffen von Baltes:
"Hamburg 1955", 13 Min., Farbe, 35mm (CinemaScope),
"Tor zur Welt" (1955/56), 13 Min., Farbe, 35mm (CinemaScope),
"Das Lied der Schiffe (1956), 15 Min., Farbe, 35mm (CinemaScope),
"Pferdeland zwischen den Meeren" (1957), 15 Min., Farbe (CinemaScope),
sowie "Hamburg - Gesichter einer Großstadt" (1971), 30 Min., Farbe, 35mm. Vorgestellt und begleitet von Volker Reißmann

       

        

25. Februar 2007, 11 Uhr

Hamburger Filmemacher: Kleine Werkschau von Bodo Menck zum 80. Geburtstag des Regisseurs

Zum 80.  

Geburtstag des bekannten Dokumentarfilmers: Er schuf für die REAL-Film seit 1948 viele Beiprogrammfilme, bevor er mit seiner eigenen Firma "gong-film" zahlreiche Industrie- und Schulungsfilme für renommierte Unternehmen (DB, Karstadt, VW usw.) herstellte. Wir freuen uns sehr, den Regisseur Bodo Menck persönlich zu dieser Matinee als Ehrengast begrüßen zu dürfen. Gezeigt wird eine bunte Mischung aus bekannten Beiprogramm-Klassikern wie "01 greift ein!" (Einführung des ersten Polizei-Funkstreifenwagens 1949) und weniger bekannten Werken, die noch auf ihre Entdeckung warten, aus dem vielfältigen Schaffens Mencks. Vorgestellt und begleitet von Volker Reißmann 

 

25. März 2007, 11 Uhr:

Hamburger Filmemacher: Kleine Werkschau zur Erinnerung an den Regisseur Wolf Hart (1911-2002)

Einer der bekanntesten deutschen „Kulturfilmer“. Er hat mehr als 30
Jahre in Hamburg produziert und auch viele Hamburg-Filme nach seinem Motto „Die Wirklichkeit steckt voller Wunder“ gestaltet. Die Auswahl zeigt neben einigen hoch geschätzten Hamburgensien auch einiges weniger Bekannte.
Vorgestellt und begleitet von Dr. Joachim Paschen
 
 

 

 

 

 

 

22. April 2007, 11 Uhr:

Hamburger Filmemacher/innen:

Gaby Harms und Max Conradt

 
 

Zwei Filmautoren zeigen ihre neusten Hamburg-Filme

Beide  Filmautoren sind im Hamburger Film Club e.V. aktiv tätig: Gaby Harms hat 30 Jahre Arbeitserfahrung im sozialen und kulturpolitischen Bereich, Dokumentationen zu sozialpolitischen Themen sind ihre Leidenschaft: Wo ihr manchmal die Worte fehlen, filmt sie. Max Conradt beschäftigt sich seit 1990 mit der Filmerei. Am liebsten und vielleicht auch am besten kann er Reportagen und Dokumentarfilme gestalten und erarbeiten, auch das mit großer Leidenschaft.

 

 

 

30. September 2007, 11 Uhr:

Hamburg international

Gerhard Jagow vom Bund Deutscher Filmautoren zeigt, wie sich Gäste aus aller Welt in Hamburg fühlen und wie sie Hamburg sehen.

 

28. Oktober 2007, 11 Uhr: 

Hamburg und die Elbe

Michael Weigt zeigt Hamburgs Schifffahrtsstraße im Wandel der Zeiten

 

25. November 2007:

Hamburg und die Alster

 

Joachim Paschen zeigt Hamburgs Mittelpunkt im Wandel der Zeiten.

 

 

 

 

 

Bereits im Jahr 2006 gelaufene Sonntagsmatineen:

 

 

Hamburgs Beziehungen zur weiten Welt standen im Mittelpunkt der Filmreihe im Herbst 2006: Das Programm enthält viel Fernweh und Heimweh. Abwechslungsreiche Filmen entführten den Zuschauer weit weg von Hamburg und von der Gegenwart, in Gegenden und Zeiten, die von abenteuerlustigen und engagierten Filmemachern festgehalten wurden; auch in der Werbung wurden Sehnsüchte einer vergangenen Zeit lebendig.

 

29. Oktober 2006, 11 Uhr

Hamburg und seine Schiffe

Es wird das „Lied der Schiffe“ gesungen, das von Stolz und Mühsal der imposanten Geschichte des Schiffsbaus in Hamburg berichtet. Hier liefen vor dem Ersten Weltkrieg die größten Schiffe der Welt vom Stapel, hier entstand nach dem verlorenen Krieg wieder eine große Flotte von Handels-, Passagier- und Kriegsschiffen. Die Werftenkrise der 1960er Jahre hat zu interessanten Spezialisierungen geführt.
Vorgestellt und begleitet von Michael Weigt

     

    

26. November 2006, 11 Uhr 

Hamburg und die Nordsee

Die Nordsee ist früher Hamburgs wichtigstes Fischfanggebiet gewesen. Nur noch wenig erinnert an die große Tradition. In den Filmen wird eine Zeit lebendig, in der Fischfang auf hoher See eine harte und gefahrvolle Arbeit war. Das ganze Jahr über sollte in den deutschen Haushalten der Fisch frisch auf den Tisch kommen.
Bei aller Dramatik haben die Filme aus den 1930er Jahren auch etwas Lehrhaftes, so dass man die alten Fangmethoden gut nachvollziehen kann. Besonders eindrucksvoll ist ein britisches Dokudrama aus dem Jahre 1938, das von Hamburger Schauspielern synchronisiert wurde.
Vorgestellt und begleitet von Dr. Joachim Paschen

       

        

17. Dezember 2006, 11 Uhr

Hamburg macht Werbung

Der Handel braucht den Markschreier: Die in Hamburg gut etablierte Werbebranche hat eine lange Vorgeschichte, wie die Werbefilme aus der Vergangenheit zeigen. Gehen Sie mit Amüsement auf Distanz zum Stress der Vorweihnachtszeit und genießen Sie es, wie raffiniert früher dem Konsum gehuldigt wurde.
Staunen Sie darüber, was sich die Hamburger sehnsüchtig gewünscht haben und wie sie sich zum Kauf von Kaffee und Spirituosen, von Möbeln und Parfüms verführen ließen. Natürlich gibt es auch eine Märchengeschichte von einem Prinzen, der auf wundersame Weise von seinem Zottelbart befreit wurde.
Vorgestellt und begleitet von Dr. Joachim Paschen

        

BESONDERER HINWEIS ...

 
Am Sonnabend, den 25. November 2006 wurde um 17 Uhr im Metropolis-Kino noch einmal der Film "Die Pamir" von 1959 (Produktion und Regie: Heinrich Klemme) im Rahmen des CineGraph-Kongresses "Leinen los!" gezeigt. Die Filmkopie hatte unser Verein zur Verfügung gestellt.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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