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Dritte Phase des Projekts

Beschreibung des Projekts "Virtueller Rundgang"

Im Wintersemester 2003/2004 wurden die Arbeiten am virtuellen Filmmuseum wie geplant von einer weiteren Gruppe Studierender fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit einer Semestergruppe unter der Leitung von Herrn Volker Reißmann im Hamburger Staatsarchiv wurde das Angebot des Museums u.a. um Informationen über den Hamburger Filmemacher Hellmuth Costard (1940 - 2000) erweitert.

Vorgehensweise

Zu Beginn des Semesters fand am 01.10.2003 eine allgemeine Einführung in das Projekt statt. Dabei wurde von den Dozenten Prof. Dr. Hans-Dieter Kübler und Uwe Debacher die Skriptsprache VRML (Virtual Reality Modeling Language) vorgestellt, Anwendungsbeispiele präsentiert und der Begriff Navigationshilfen erläutert. Des weiteren wurden Web-Seiten zu VRML-Welten recherchiert, andere Konzepte von virtuellen Museen (z.B. das Museum Prag 2000, das Berliner Museum für Naturkunde und das Deutsche Museum in München) vorgestellt und auf ihre Nutzerfreundlichkeit hin beurteilt.
Herkömmliche Navigationssysteme für Webseiten erlauben ein systematisches Strukturieren der vorhandenen Informationen. Virtuelle Welten bieten zusätzlich zu dieser systematischen Struktur den Zugang über bildhafte Erlebniswelten, die ein freies Navigieren durch das Angebot der Website erlauben. VRML erlaubt den Aufbau von dreidimensionalen virtuellen Welten, in denen die Besucher sich zwischen den einzelnen Objekten und um die einzelnen Objekte herum bewegen können. Die technischen Anforderungen für den Besucher sind gering, es stehen kostenfrei Plugins für die üblichen Browser zur Verfügung, z.B. Cosmo Player und Cortona-Player von Parallelgraphics www.parallelgraphics.com/products/cortona/.
In zwei weiteren Veranstaltungen befassten sich die Studierenden mit VRML-Grundlagen und der Erstellung von Prototypen. In den darauf folgenden Wochen wurden Teilergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt, auftretende technische Schwierigkeiten diskutiert, gemeinsam Ideen erarbeitet und die Ergebnisse optisch umgesetzt. In der Präsentationsveranstaltung vom 14.01.2004 stellte, die für die

Zusammenführung der neu erstellten Räume zum virtuellen Museum verantwortliche Gruppe, ihre Ergebnisse vor.
Gemeinsam wurden Details wie einheitlich gestaltete Türen, Texturen, Verbesserung der Usability, die Verlinkung der html-Seiten und eventuell vorteilhaftere Viewpoints besprochen und der Termin für die endgültige Fertigstellung festgelegt. Auf der Internetplattform "Virtuelle Welten als Navigationshilfe im WWW" (http://support.mmkh.de/plattformen.php) befinden sich alle Tools und Informationen, die für die Teilnahme an der Veranstaltung benötigt wurden, wie z.B. Seiten von Studenten, Chat, Diskussionsgruppen und eine Linksammlung.

Dokumentation der Arbeitsgruppen

  • Startseite Modell

Die bisher bestehende Startseite wurde neu gestaltet und verlinkt.

 

  • Foyer-Navigation

Das Foyer zum virtuellen Filmmuseum Hamburg bietet einen Überblick zu Angeboten des Museums, liefert Hintergrundinformationen und dient als Wegweiser zu den Ausstellungen, dem Kino und der Bibliothek.

 

  • Kino-Foyer

Das Kino-Foyer lädt zum Verweilen ein und gibt Einblick in die Hamburger Filmgeschichte.

 

  • Kinoähnliche Gestaltung

Die Kinogestaltung orientiert sich nicht nach einem besonderen Vorbild. Um einen Bezug zu Hamburg herzustellen, wurden Panoramabilder der Stadt eingefügt. Die gezeigten Filme sind alle aus Hamburger Produktionen.

  • Ausstellungsräume, Objekte

Die einzelnen Ausstellungsräume sind verschiedenen Themen gewidmet und bieten entsprechende Links an.

 

    • Hamburgraum - mit Hinweisen zu Hamburg als Filmstadt und als Filmlandschaft

    • Technikraum - Geräteausstellung mit Link auf die Filmtechnikseite des Museums

    • Plakatraum - bietet einen Überblick über Filmplakate der letzten Jahrzehnte, Verknüpfung zur html-Seite

  • Bibliothek

Die Bibliothek stellt ein Informationszentrum zur Hamburger Film und Fernsehgeschichte und Schauspielern dar. Es werden

Printmedien der 1930er bis 1990er Jahre ausgestellt und allgemeine Informationen über Hamburg gegeben.

 

  • Internet

Der Ausstellungsraum zu Hellmuth Costard ist in drei Bereiche (Lebenslauf, Film, Projekte) unterteilt. Diese Bereiche enthalten nähere Informationen zum Experimentalfilmer Costard. Der Besucher hat hier die Möglichkeit, auf eine Web-Seite zu Costard zu gelangen, die in das Museum integriert ist.

 

Nachlass Hellmuth Costard
Die Aufarbeitung des Nachlasses Costards erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Staatsarchivgruppen aus dem Seminar "Ordnung eines Filmarchivs" (Hr. Reißmann). Der umfangreiche Nachlass des Filmemachers und Erfinders wurde sortiert und ein Konzept zur Erstellung von Findmitteln erstellt. Ausgewählte Fundstücke aus dem Leben und Schaffen Costards wurden zusammengefasst, in das Internetprojekt integriert und sind über Links dem Museumsbesucher zugänglich gemacht worden.

Überblick zu den Themen der Staatsarchivgruppen:

 

    • Korrespondenzen, Briefe, persönliche Aufzeichnungen

    • Korrespondenzen, Geschäftsunterlagen

    • Solarenergieprojekte und andere technische Erfindungen

    • Filmprojekte "Echtzeit / Kippenberger", "Aufstand der Dinge", "Witzleben", "Krieg um Zeit", diverse "kleinere" Filmprojekte

    • Vorschläge für eine Internetpräsentation

 

Projektgruppen und ihre Mitglieder

Startseite Modell
Miriam Arndt, Britta Schmedemann, Marion Schuller
Foyer-Navigation
Antje Brandt, Christine Ottenbreit, Claudia Oktar
Kino-Foyer
Nassrin Hussain, Kathrin Kuhlwein, Judith Stieß
Kino
Rim Al-Arbaji, Gesine Tanz
Ausstellungsräume, Objekte
Daniela Serve, Kerstin Mrowitzki, Svea Scheel, Carsten Wientapper
Bibliothek
Claudia García, Romina Príncep Martínez
Internetseite Hellmuth Costard
Karen Koos, Kerstin Mrowitzki, Karin Gerhardt, Anja Kutzer

 

Projektleitung

Prof. Dr. Hans-Dieter Kübler, HAW Hamburg
Volker Reißmann, Mitarbeiter des Staatsarchivs Hamburg und Lehrbeauftragter der HAW Hamburg
Uwe Debacher, Lehrer am Gymnasium Lohbrügge und Lehrbeauftragter der HAW Hamburg

 


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